Peter Stephan
Weiser
     
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RE: Berufsaussichten nach dem Physikstudium
Hmmm…
Ich hab in meinem Leben beste Erfahrungen damit gemacht mich zwischen verschiedene Stühle zu setzen. Übertragen auf die Physik wäre da ein klassisches Beispiel der Physiker bei der Bank.
Die sind dort z.B. überwiegend mit Marktanalysen von Bereichen beschäftigt, welche eine Bank auf ihre Kreditwürdigkeit analysieren muss. Da arbeiten sie also mit ihrem Fach Know How als Physiker, müssen sich aber andererseits in die Gedankenwelt der Banken rein Schaufeln.
Das ist natürlich abhängig vom individuellen Typ, also erstmal gilt für mich auch das was Colorado geschrieben hat.
AUF KEINEN FALL IRGENDWO REIN STOSSEN, NUR WEIL DER MARKT DAS GERADE HER GIBT.
Das kann dort in 10 Jahren ganz anders aussehen und wenn man dass was man im Leben macht nicht wirklich aus ganzem Herzen macht, wird die Arbeit später eine Quälerei.
Aber gerade unter dem Aspekt hat mir die Strategie mich beruflich immer zwischen verschiedene Stühle zu setzen, eigentlich sehr geholfen.
Bezogen auf ein heutiges Studium würde das für mich bedeuten, nicht gleich in einem Gewaltmarsch zum Dr./Dr. oder Professor durch zu Marschieren (Es sei denn man weis zu 180% dass für einen nur die Grundlagen Forschung in Frage kommt).
Aber Falls nicht würde ich versuchen nach dem Hauptstudium mal den Ausbildungs- Pausengang ein zu legen und ich würde versuchen zu schauen, wer jetzt so alles an mir interessiert ist (einfach mal zwischendrinn aus checken, wo der eigene Marktwert liegt).
Und dann durchaus mal in den einen oder anderen Bereich Arbeitstechnisch rein schnuppern (Die Industrie zwingt einen ja derzeit eh eher in Praktika als in Festanstellungen).
Und erst danach würde ich entscheiden ob/wie ich weiter mache.
Ich glaub das ist auch unter dem Hintergrund eine gute Entscheidung, als dass auch für uns als Akademiker in Deutschland (Europa) die Zeiten so langsam vorbei sind, wo man einen einzigen Job fuer’s Leben hatte.
Und ich glaub, egal wo und wie wir in Zukunft arbeiten…
Ein entscheidender Faktor wird sein wie gut wir mit Fachleuten anderer Disziplinen interagieren und zusammen arbeiten können (und das ist reine Trainings Sache – On the Fly).
Ciao,
Peter
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2012 22:08 von Peter Stephan.)
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| 10.05.2012 22:04 |
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