(27.07.2012 23:06)zuendy schrieb: Ist nunmal saure Grukenzeit, der soll sich mal nicht so haben mit seinen 1150€...
(01.10.2012 11:03)tabau schrieb: Ich stimme zuendy zu! 1150 verdienen manche Leute nicht mal so in ihren Jobs! Also was soll man dazu sagen? Es wird nachher sicher auch eine bessere Zeit kommen.
Tja 1150€ klingen doch erstmal gut....FALSCH GEDACHT!....
Mit dem Status als Stipendiat ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz ist jedoch gesetzlich vorgeschrieben, so dass Stipendiaten verpflichtet sind, sich selbstständig zu versichern. Bei 1150€ bedeutet dies 180€ für die gesetz.KK.
Was allerdings noch fehlt sind: Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung.....
Nur blöd, dass die Zeit, die man als Stipendiant promoviert NICHT zählt und man somit gut 3-4 Jahre nichts in die Rentenversicherung einzahlt. Zudem zählen diese Jahre auch NICHT fürs Arbeitsamt, da man ja als Stipendiand NICHT in einem Arbeitnehmerverhältnis stehen darf.
Man könnte freiwillig in die gesetzliche RV einzahlen, aber das wären aber 18,9 % !!!!
Man zahlt ja Arbeitnehmer und Arbeitgeberanteil.
Was bleibt übrig zum Leben?
1150€- gesetzl.KV (15,5%, 180€)-Pflegev.(2,05%, 23€) - Arbeitslosenv. (3,0%, 34€) =
913 €.
Nun hat man 913€ zum leben, zahlt 3-4 Jahre nicht in die Rentenv., hat keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und was auch noch fehlt ist eine HAFTPFLICHTv.
Na jetzt erzählt mir mal, wie es sich damit so wohl lebt?