Demnächst wird es ein Interview mit dem Physiker Dr. Matthias Schott vom CERN geben. Wenn ihr also Fragen habt zu den Themen
- CERN allgemein
- Teilchenphysik
-
Antimaterie
- HIGGS-Mechanismus
- Standardmodell
u.ä.
schreibt sie einfach hier rein. Ich versuch dann sie so gut wies geht unterzubringen. Würd mich freuen wenn von euch auch ein paar kommen.
Grundsätzlich zum CERN:
Wieviele Mitarbeiter? Jährliche Kosten?
Was gibt es für Berufe dort? Was braucht man für eine Ausbildung?
Antimaterie:
Stimmt es, dass wenn die Antimaterie, die ja dann beim Zusammenprall von 2 Teilchen kurzfristig entsteht, zufälligerweise auf ein kleines Staubkörnchen treffen würde (das Vakuum ist zwar besser als im Weltraum, aber ja nicht 100%ig), dass es dann eine "Explosion" oder vielleicht sogar ein schwarzes Loch entstehen könnte?
sauber. werd sehn was ich übernehmen kann

hier mal ein paar (noch unbeantwortete) Fragen, die in dem Interview vorkommen werden. Falls ihr noch anregungen oder Fragen habt, einfach bescheid geben. das Interview wird morgen über die Bühne gehen, dann stell ichs so schnell wies geht auf die Site.
Viele kennen das CERN nur aus Büchern, und einige denken sogar es existiert gar nicht. Könnten Sie da mal etwas Klarheit schaffen und kurz zusammenfassen was das CERN ist und tut?
Kann man das Graviton am LHC nachweisen?
Laut dem Physiker Peter Higgs kommt die Masse der Teilchen durch den sogenannten HIGGS-Mechanismus zustande. Laut Einsteins E=mc² „entsteht“ Masse aber auch dann, wenn man den Energiegehalt eines Teilchens erhöht, zum Beispiel durch eine Beschleunigung. Wie passen diese zwei Theorien zusammen?
Was hat der LHC gekostet?
Am LEP wurden schon einige hundert Antiwasserstoff-Atome erzeugt und (gleichzeitig) gespeichert. Welches Ziel verfolgt man damit?
Wie genau kann man sich die „Produktion“ eines Anti-Wasserstoffatoms bei euch vorstellen?
Wieviel Energie frisst das CERN oder der LHC? Reicht da ein AKW aus?
Kannst du vielleicht noch die Frage aus dem Film End Day reinbringen:
Wikipedia:
"Strange Matter
This scenario is the only one wherein Dr. Howell reaches his laboratory unhindered, with people protesting, and shouting,"STOP THE EXPERIMENT!" outside. Upon arrival, he and his colleagues initiate a highly controversial experiment using the world's largest particle accelerator. The experiment quickly goes out of control, resulting in the creation of a new type of matter called a strangelet, which begins to consume and destroy all matter around it, starting with New York City."
Obs New York war weiss ich nicht...
Also eben das mit dem LHC, der in Betrieb genommen wird, Experiment gerät ausser Kontrolle (wegen Staub, Staub+Antimaterie =>BOOOOMMM!!!).
also vom LHC geht keine Gefahr aus, das kann ich auch so schon sagen. ein paar antimaterie teilchen haben einfach nicht die energie, irgendetwas kaputt zu machen. und mehr gibt es schlicht nicht im LHC, nur ein paar Atome. du musst dir vorstellen dass das ja nur einzelne atome sind, selbst mit
E=mc² kannst da nich viel reißen.
die energiefrage zieh ich rein

Wie schaut es mit der Antwort aus Cern aus?
müsste jeden moment eintreffen
es ist da. werde mich gleich an die arbeit machen und das ganze online stellen.
Ein Auszug:
Drillingsraum: Der LHC ist nicht der erste Teilchenbeschleuniger am CERN. Sein Vorgänger war der LEP (Large Electron-Positron Collider), der von 1989 bis 2000 in Betrieb war. Was hat man mit ihm alles entdeckt?
Dr. Matthias Schott: Auch der LEP Beschleuniger war nicht der erste Beschleuniger am CERN, aber der bisher größte und leistungsfähige Elektron Position Collider weltweit. Eines der spektakulärsten Ergebnisse der LEP Experimente, von denen es wie am LHC auch vier gab, war die präzise Vermessung der sogenannten Z-Bosons. Die Messungen waren derartig genau, dass man sogar den Einfluss der Gezeitenkräfte während des Tages auf die Experimente berücksichtigen musste. Aus dieser genauen Messung konnte man schließen, dass es genau drei leichte Arten von sogenannten Neutrinos gibt. Aus Symmetriegründen kann man daher argumentieren, dass wir folglich auch genau drei Familien von Teilchen haben müssen.