24.09.2011, 08:46
Hallo Ihr lieben Physiker !
Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.
Ich wohne seit 14 Jahren in meiner Wohnung (Eigentum, deshalb Wohnungswechsel sehr umständlich) und habe auch seit ca. dieser Zeit Probleme mit den Atemwegen. Die Verzweiflung darüber lies mir nie Ruhe und so kam es, dass ich hier auch ständig durch Umbaumaßnahmen versucht habe, vielleicht auch eine Ursache dafür in der Wohnsituation zu finden bzw. zu eliminieren. Leider ist es oft eine Verkettung von mehreren Ursachen...wenn sich ein gesundheitliches Leid entwickelt. Nur habe ich mein Problem, was körperlich bedingt war eigentlich beseitigt. Nun ist es auch um einiges besser geworden, aber immer noch so, dass es das tägliche Leben stark beeinflusst. Nun ist meine Partnerin zu mir gezogen. Wir erwarten Zwillinge (fünfter Schwangerschaftsmonat) und ich möchte ihnen nicht auch noch gesundheitliche Probleme zumuten. Anja zeigt nun auch ähnliche Symptome: Räuspern, sehr trockene Nase. Bei mir war es immer oft so stark mit regelrechter Entzündung des Rachens, was zu häufigen Erkältungen führte. Nun zur Wohnsituation:
-Wohnraum 88,7 qm
-ungedämmtes Haus
-an der Südseite sind andere Wohnungen ausgerichtet, von dort kann also keine Sonne auf die Wohnung scheinen
-wir wohnen in der Parterre, ebenerdig
-die Wohnung ist zu den Kellerdecken hin nicht gedämmt
-die Wohnung ist komplett mit Feinsteinzeug gefliest
-das Schlafzimmer guckt quasi an der Nordostseite etwas aus dem Gebäude heraus, es hat somit 3 !!! Aussenwände
-in der ganzen Wohnung ist es fast das ganze Jahr über schweinekalt !!!
-das Schlafzimmer ist der Kälteste Raum aller Räume
-das Badezimmer grenzt an das kalte Schlafzimmer
-das Haus selbst hat fünf Etagen
-es steht in einer Siedlung mit fast ausschliesslich Einfamilienhäusern
-dadurch ragt es mit der Spitze quasi etwas über die anderen Häuser hinweg
-da ich Anfangs gedacht hatte, dass es ein Schimmelproblem sei, mache ich nun auch noch den Fehler und veranstalte fast permanent Durchzug. Das konnte ich mir noch nicht abgewöhnen, obwohl es vermutlich kein Schimmelproblem ist (auch wenn der "Durchzug" selbst bei Schimmel verkehrt wäre). Ich habe hier schon so viel Putz von den Wänden geholt (z.B. Schlafzimmer komplett / Wohnzimmer etc.) und dort waren keine großartigen Feststellungen zu machen.
Ich habe nun folgenden Fragen an Euch liebe Experten:
Funktioniert vielleicht das ganze Haus wie ein Kamin, bloss in Bezug auf Wasser? Transportiert der um die hohe Hausspitze wehende Wind vielleicht die natürliche Feuchtigkeit (die jedes Gebäude haben sollte) des Aussenputzes stärker ab, als wenn es ein niedrigeres Haus wäre? ……..sodass es hier vielleicht sogar zu trocken ist.
In Kombination mit den eh ständig kalten Wohnräumen (selbst im Sommer, ohne Übertreibung) könnte das für den menschlichen Organismus vielleicht schon zu viel des Guten sein.
Da meine Parterrewohnung äußerst kalt ist ...und die Aussenwäde ebenfalls ungewöhnlich kalt sind, zieht die Feuchtigkeit vielleicht dann aus dem Aussenputz schneller über den Aussenputz in die oberen Etagen ab?
...oder wie müssten nach Eurer Einschätzung hier die Raumluftverhältnisse in dieser Wohnung sein, wenn Ihr die oben genannten Aspekte berücksichtigt.
Ich habe im Internet schon mal einen Menschen gesucht, der Raumluft analysiert, bin aber nicht fündig geworden. Auch wenn mir in der Hinsicht jemand auch einen Tipp geben kann, wäre ich über zahlreiche Diskussionen sehr sehr dankbar, um vielleicht auch die bauliche Situation zu analysieren. Ich möchte nicht, dass meine Liebe Partnerin und die beiden ungeborenen Mäuse Schaden nehmen.
Ich danke Euch ganz ganz lieb von Herzen für hoffentliche viele Antworten im Voraus.
Ganz liebe Grüße sendet Marcus
Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.
Ich wohne seit 14 Jahren in meiner Wohnung (Eigentum, deshalb Wohnungswechsel sehr umständlich) und habe auch seit ca. dieser Zeit Probleme mit den Atemwegen. Die Verzweiflung darüber lies mir nie Ruhe und so kam es, dass ich hier auch ständig durch Umbaumaßnahmen versucht habe, vielleicht auch eine Ursache dafür in der Wohnsituation zu finden bzw. zu eliminieren. Leider ist es oft eine Verkettung von mehreren Ursachen...wenn sich ein gesundheitliches Leid entwickelt. Nur habe ich mein Problem, was körperlich bedingt war eigentlich beseitigt. Nun ist es auch um einiges besser geworden, aber immer noch so, dass es das tägliche Leben stark beeinflusst. Nun ist meine Partnerin zu mir gezogen. Wir erwarten Zwillinge (fünfter Schwangerschaftsmonat) und ich möchte ihnen nicht auch noch gesundheitliche Probleme zumuten. Anja zeigt nun auch ähnliche Symptome: Räuspern, sehr trockene Nase. Bei mir war es immer oft so stark mit regelrechter Entzündung des Rachens, was zu häufigen Erkältungen führte. Nun zur Wohnsituation:
-Wohnraum 88,7 qm
-ungedämmtes Haus
-an der Südseite sind andere Wohnungen ausgerichtet, von dort kann also keine Sonne auf die Wohnung scheinen
-wir wohnen in der Parterre, ebenerdig
-die Wohnung ist zu den Kellerdecken hin nicht gedämmt
-die Wohnung ist komplett mit Feinsteinzeug gefliest
-das Schlafzimmer guckt quasi an der Nordostseite etwas aus dem Gebäude heraus, es hat somit 3 !!! Aussenwände
-in der ganzen Wohnung ist es fast das ganze Jahr über schweinekalt !!!
-das Schlafzimmer ist der Kälteste Raum aller Räume
-das Badezimmer grenzt an das kalte Schlafzimmer
-das Haus selbst hat fünf Etagen
-es steht in einer Siedlung mit fast ausschliesslich Einfamilienhäusern
-dadurch ragt es mit der Spitze quasi etwas über die anderen Häuser hinweg
-da ich Anfangs gedacht hatte, dass es ein Schimmelproblem sei, mache ich nun auch noch den Fehler und veranstalte fast permanent Durchzug. Das konnte ich mir noch nicht abgewöhnen, obwohl es vermutlich kein Schimmelproblem ist (auch wenn der "Durchzug" selbst bei Schimmel verkehrt wäre). Ich habe hier schon so viel Putz von den Wänden geholt (z.B. Schlafzimmer komplett / Wohnzimmer etc.) und dort waren keine großartigen Feststellungen zu machen.
Ich habe nun folgenden Fragen an Euch liebe Experten:
Funktioniert vielleicht das ganze Haus wie ein Kamin, bloss in Bezug auf Wasser? Transportiert der um die hohe Hausspitze wehende Wind vielleicht die natürliche Feuchtigkeit (die jedes Gebäude haben sollte) des Aussenputzes stärker ab, als wenn es ein niedrigeres Haus wäre? ……..sodass es hier vielleicht sogar zu trocken ist.
In Kombination mit den eh ständig kalten Wohnräumen (selbst im Sommer, ohne Übertreibung) könnte das für den menschlichen Organismus vielleicht schon zu viel des Guten sein.
Da meine Parterrewohnung äußerst kalt ist ...und die Aussenwäde ebenfalls ungewöhnlich kalt sind, zieht die Feuchtigkeit vielleicht dann aus dem Aussenputz schneller über den Aussenputz in die oberen Etagen ab?
...oder wie müssten nach Eurer Einschätzung hier die Raumluftverhältnisse in dieser Wohnung sein, wenn Ihr die oben genannten Aspekte berücksichtigt.
Ich habe im Internet schon mal einen Menschen gesucht, der Raumluft analysiert, bin aber nicht fündig geworden. Auch wenn mir in der Hinsicht jemand auch einen Tipp geben kann, wäre ich über zahlreiche Diskussionen sehr sehr dankbar, um vielleicht auch die bauliche Situation zu analysieren. Ich möchte nicht, dass meine Liebe Partnerin und die beiden ungeborenen Mäuse Schaden nehmen.
Ich danke Euch ganz ganz lieb von Herzen für hoffentliche viele Antworten im Voraus.
Ganz liebe Grüße sendet Marcus